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Steuernews für Mandanten

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Sachbezüge für Mitarbeiter 2022

Geschenkübergabe

Höhere Freigrenze für Sachbezüge

Ab Januar 2022 können Arbeitnehmern Sachbezüge im Wert von € 50,00 pro Kalendermonat, jährlich insgesamt € 600,00, steuer- und sozialversicherungsfrei zugewendet werden. Bislang waren es maximal € 44,00 im Monat bzw. € 528,00 im Jahr. Unverändert handelt es sich bei der Betragsgrenze um eine Freigrenze. Die Überschreitung der Freigrenze ist für jeden Kalendermonat gesondert zu prüfen. Ein Betragsausgleich unter mehreren Kalendermonaten oder auf das Jahr gerechnet ist nicht möglich. Wird die Freigrenze in einem Monat überschritten, unterliegt der gesamte Sachbezug der Lohnsteuer und Sozialversicherungspflicht.

Ende der Übergangsfrist für Gutscheine und Geldkarten

Im Rahmen einer Nichtbeanstandungsregelung hatte es die Finanzverwaltung bis Ende vergangenen Jahres zugelassen, dass Geldkarten mit Zahlfunktion im Rahmen des Höchstbetrages von € 44,00 als steuerfreie Lohnersatzleistung ausgegeben werden konnten. Ab 2022 zählen Warengutscheine bzw. Gutscheine aller Art oder Geldkarten nur dann nicht als steuerpflichtiger Lohnbestandteil, wenn die Kriterien nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz erfüllt werden.

Neuregelungen im Einzelnen

Gutscheine oder Geldkarten dürfen ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen vom Aussteller des Gutscheins berechtigen. Der Warengutschein darf außerdem nur in einem begrenzten regionalen Gebiet einlösbar sein. Außerdem darf der Warengutschein nur zum Bezug eines begrenzten Dienstleistungs- oder Warenspektrums berechtigen. Steuerschädlich ist, wenn der Gutschein/die Geldkarte zum Marketplace/Onlinebezug für eine beliebige Anzahl von Waren berechtigt. Geldkarten dürfen ab 2022 nicht über eine Barauszahlungsfunktion verfügen bzw. Merkmale eines generellen Zahlungsinstruments besitzen.

Stand: 31. Dezember 2021

Bild: ©Seventyfour/stock.adobe.com

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Sehr geehrte Mandantinnen und Mandanten,

am Dienstag, den 19.04.2022 bekamen wir Kenntnis davon, dass es am Ostermontag, den 18.04.2022 zu einem gezielten und anscheinen gut vorbereiteten Hackerangriff auf das Rechenzentrum der Fa. reitzner AG in 89407 Dillingen kam. Die reitzner AG ist unser IT-Systembetreuer und Auftragsverarbeiter und hat umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet, sowie die Aufsichtsbehörde informiert und das Landeskriminalamt und weitere Spezialisten hinzugezogen. 
Die Situation unterliegt derzeit noch einer Analyse, sodass wir noch nicht genau wissen, wie viele und welche Daten kompromittiert wurden. 

Von unserer Seite wurde die Sicherung Ihrer Daten jedoch sicher gestellt. Im Weiteren verweisen wir auf den Hinweis des Angriffs bei der reitzner AG: https://reitzner.de/

Diese Meldung erfolgt gemäß Art. 34 Abs. 1 S. 1 DSGVO, um Sie über den Vorfall näher zu informieren. 

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